Atem - Rhythmus - fluss

einstimmung


der achtgliedrige pfad des yoga (patanjali)

Asanas - Körperstellungen

Die Asana-Praxis geht weit über das Wohlergehen des Körpers hinaus. Die Körperstellungen laden zu einer sensiblen Entdeckungsreise ein und schulen ein intuitives Wahrnehmen der Botschaften von Körper, Geist und Seele. Die Asana-Praxis ist eine gute und gesunde Grundlage für das spirituelle Wachstum.

 

Pranayama - Ausdehnen der Lebensenergie

Der Sanskrit-Begriff lässt sich in Prana, die Lebensenergie, und Yama, Kontrolle, oder Ayama, Ausdehnung übersetzen. Atemübungen helfen als kraftvolles Werkzeug, die Lebensenergie zu kontrollieren und auszudehnen. Neben den vielfältigen Wirkungen der Atemübungen, wie z.B. Stressabbau, geht es vor allem um die Gewährleistung der Entwicklung grösserer mentaler Fähigkeiten durch die Ausdehnung der Lebensenergie.

 

Pratyahara - Zurückziehen der Sinne

Das Beschäftigen mit dem Atem, das Beruhigen und Besänftigen des Atemflusses ist bereits der erste Schritt des Rückzugs von der Aussenwelt. Die Fähigkeit, die Sinne zurückzuziehen, ist bei optischer oder akustischer Reizüberflutung eine wirkungsvolle Hilfe, Abstand zu gewinnen und dadurch eine verfeinerte Selbstwahrnehmung zu erreichen.

 

Dharana - Konzentration

Die Konzentration oder die vollständige Aufmerksamkeit bedeutet, der Geist wird ausgerichtet, gesammelt und verweilt ohne Ablenkung. Der Begriff sich sammeln beschreibt fast noch deutlicher diesen mentalen Zustand, dem Tun so verbunden zu sein, dass kein Interesse besteht, sich ablenken zu lassen.

 

Dhyana - Meditation

Die siebte Stufe des Yoga - Dhyana - ist das Gleiten aus der Konzentration in die Meditation, einen höheren Bewusstseinszustand. Meditation lehr entspannt sein, wach sein und nicht urteilen. In der Meditation wird die Einheit Körper - Verstand gelöst. Aus diesem Zustand der Stille, dem Innehalten in der Gegenwart, erwächst eine neue Dimension der Beobachtung. Jenseits aller Meinungen und Ansichten, die den Geist sonst prägen, erwächst ein Verständnis für sich selbst.

 

Die Bedeutung der Meditation erschliesst sich nur durch Meditieren.

Wenn die mächtige Sonne der Klarheit den Nebel der einzelnen Illusionen verdunsten lässt,

finden wir uns an einem helleren, glücklicheren Ort wieder - an dem immer die Sonne scheint.

Indische Weisheit

 

Samadhi - der Zustand von Freude und Friede

Samadhi wird übersetzt mit Einswerdung, vollkommenes Verschmelzen oder überbewusster Zustand. Jede Verbindung von Emotion und Gedanken verschwindet, so dass die reine Bedeutung bleibt. Aus einer reinen Wahrnehmung wird ein sehr intimer Moment, eine innige Verbindung. Sobald das Analysieren des Verstands beginnt, ist der Zauber dieses Moments verflogen.

 

der körper

Der Körper wird im Hatha Yoga als Ausdruck der geistigen und seelischen Verfassung gesehen. Verspannungen, Blockaden, geistige und seelische Disharmonien können den freien Fluss der Lebensenergie in den feinen Energiekanälen, den Nadis, behindern. Mögliche Folgen sind Schmerzen, Erschöpfung und Disharmonien. Yoga weckt die Feinfühligkeit für das Potenzial des Körpers im Einklang mit dem Geist.

 

Der Atem

Der Atem ist ein zentraler Vorgang, der tief mit dem Geist verbunden ist. Sind wir innerlich zerstreut, springen die Gedanken wild durcheinander und blockieren die Konzentration auf das Wesentliche. Den Atem zu erfahren, ihn zu lenken und zu beruhigen, ermöglicht, sich zu sammeln, das Bewusstsein zu erweitern und sich selbst kennenzulernen.

 

Mit jedem Atemzug nimmt man die Essenz

der Lebenskraft auf und entledigt sich der Unreinheiten.

Möge uns dies eine Lehre sein.

Schöpfe das Wesentliche des Lebens aus jeder Erfahrung

und lass all das los, was nicht gebraucht wird.

Auf diese Weise wird jede Erfahrung ein Atemzug frischer Luft

Kali Ray

 

7 Chakras - hauptenergiezentren

Die sieben feinstofflichen Hauptenergiezentren befinden sich nach der Chakralehre entlang der Wirbelsäule. Jedes dieser sieben Energiezentren steht in Verbindung mit körperlichen, geistigen und seelischen Prozessen. Bei einer angemessenen Schwingungsfrequenz in allen Chakren kann die Schlangenkraft - Kundalini - durch den wichtigsten Energiekanal - Sushumna, der im inneren der Wirbelsäule verläuft, aufsteigen.

 


 

  

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