vata-zeit

herbst und früher winter


Herbst (Sharada Ritu) 22. August bis 21. Oktober Agni (Verdauungsfeuer) ist wieder stärker
 Ernte und Kräfte sammeln
Früher Winter (Hemanta Ritu) 22. Oktober bis 21. Dezember Agni ist stark
Immunsystem stärken und Jahresabschluss

Herbst und früher Winter sind vom Vata-Dosha geprägt. Dies bringt viel luftige, trockene und dynamische Energie mit sich. Bei vielen Menschen macht sie sich bemerkbar, indem sie sich wie "durch den Wind" fühlen, in Hektik und Stress geraten und ruhe- und rastlos sind. Um das wirbelige Vata-Dosha auszugleichen, braucht es jetzt ganz bewusste Ruhepausen und warme, reichhaltige Gerichte, die für viel Substanz und Wärme von innen sorgen. Im Projektmanagement sorgt die Vata-Zeit nochmals für viel Kreativität und Schnelligkeit.

 

Natürlich sollte neben all diesen allgemeinen Empfehlungen auch immer Ihr individueller Konstitutions- und Energietyp berücksichtigt werden. Denn für eine Person, die viel kühle Komponenten (z.B. durch das Kapha-Dosha) in sich trägt, mag die Wärme des Sommers eine Wohltat sein, für einen feurigen Pitta-Menschen, der eh schon sehr hitzig ist, können die warmen Aussentemperaturen rasch zu viel des Guten sein. Ebenso kennt man einige ausgeprägte Vata-Typen, für die der Herbst unerträglich ist und die in dieser Zeit einen längeren Urlaub in der Wärme einplanen.

 

Anhand der folgenden Fragen können Sie reflektieren, wie Sie die einzelnen Jahreszeiten wahrnehmen:

 

Herbst / Früher Winter

So geht es mir während dieser Jahreszeit:
...

 

Das mag ich besonders:

...

 

Das mag ich nicht so sehr:

...

 

Das brauche ich während dieser Zeit, um mich so richtig wohl zu fühlen:

...

 

 

Nachfolgend finden Sie unterstützend für die Monate August-Dezember Ideen/Inspirationen um Ayurveda in Ihr Leben zu integrieren:

 

Achtsamer umgang mit social media - einfach gesund online

Einen grossen Teil unserer Zeit verbringen wir online, vor allem auf diversen Social-Media-Plattformen. Diese können Segen und Fluch zugleich sein: Segen, da sie uns auch über grössere Entfernung miteinander in Verbindung bringen, wir einen Zugang zu verschiedenen Lebensphilosophien und Inspirationen haben und uns auf einem einfachen Weg mitteilen können; Fluch andererseits, weil die unterschiedlichen Kanäle dafür sorgen, dass wir sehr viel Zeit vor dem Bildschirm verbringen und häufig ziel- und rastlos durchs Internet surfen. Die riesige Flut an Informationen, Impulsen und Eindrücken, die dort in kürzester Zeit auf uns einprasselt, stellt für unser Gehirn eine grosse Heraus- und Überforderung dar. Denn es ist von Natur aus nicht vorgesehen, dass wir in Bruchteilen von Sekunden so viel aufnehmen, geschweige denn verarbeiten können. Das Ergebnis ist Stress, Ruhelosigkeit und eine verminderte Konzentrationsfähigkeit.

 

Aus ayurvedischer Sicht wird massgeblich unser Vata-Dosha überreizt und sorgt dafür, dass wir uns haltlos und nervös fühlen.

 

Die Lösung liegt nicht im Verteufeln oder Verbieten, sondern in einem gesunden Umgang. In der ganzheitlichen Gesundheit wird daher der Begriff der Achtsamkeit im Kontext mit sozialen Medien immer präsenter.

 

Ich möchte Ihnen im Folgenden ein paar Tipps und Überlegungen mit an die Hand geben, um zu einem bewussten Umgang mit den Social Media und so aus einer überhöhten Vata-Energie wieder in Ihre Balance zu finden:

 

1. Definieren Sie klare Online-Zeiten
Das kann ein festdefinierter Zeitraum am Morgen oder am Abend sein. Schalten Sie die Benachrichtigungen für alle Apps aus oder - oder als eine etwas drastischere Variante - laden Sie ein App herunter,  die in einem von Ihnen festgelegten Zeitraum den Zugriff auf definierte Apps oder auch Internetfunktionen blockiert.

 

2. Mit welcher Intention surfen Sie online?

Fragen Sie sich einmal, warum Sie eigentlich Mitglied eines Netzwerkes sind oder warum Sie gerade online gehen. Was suchen Sie? Brauchen Sie spezifische Informationen? Suchen Sie allgemein nach Inspiration? Möchten Sie Unterhaltung oder sich mit Menschen verbinden oder austauschen? Machen Sie sich zukünftig jedes Mal klar, bevor Sie ganz automatisch zum Handy greifen und prüfen Sie. ob Sie das wirklich genau in diesem Moment benötigen oder wollen.

 

3. Wem folgen Sie online und warum?

Überprüfen Sie genau,  wie vielen Profilen und Seiten Sie folgen und ob diese, Sie inspirieren, Ihnen Freude bereiten, Ihnen guttun oder eine wichtige Verbindung für Sie bedeuten.

 

4. Machen Sie auch wirklich Pausen?

Erwischen Sie sich auch manchmal dabei, dass Sie kurz Pause machen wollen und stattdessen das Handy zur Hand nehmen und herumsurfen? In dieser Zeit lassen wir uns berieseln, schalten aber nicht wirklich ab. Unser Gehirn ist weiter im Arbeitsmodus und kommt nicht zur Ruhe. Achten Sie darauf, dass die Pausen die Sie in Ihren Tag einplanen, auch wirkliche Pausen sind.

 

ein kreatives Leben führen - interview mit Yvonne lamberty

Interview mit Yvonne Lamberty (www.yvonnelamberty.com)

 

Was verstehst du unter Kreativität?

Kreativität ist eine der stärksten Urkräfte, die in uns Allen angelegt ist.  Mit dieser Energie können wir uns etwas im Geiste vorstellen und dann in der Realität erschaffen. Im Grunde genommen ist Kreativität wie Zaubern!

 

Warum ist Kreativität so wichtig für uns?

In der Kreativität stecken viele Talente, die uns in jeglichen Lebensbereichen helfen können,  Blockaden oder auch Probleme zu lösen. Über die Fantasie bekommen wir wertvolle Hinweise aus unserer Intuition. Und wenn wir dort Vertrauen schöpfen und lernen, aus der Intuition heraus zu leben,  können wir uns selbst viel grössere Chancen geben, unseren Herzenswünschen zu folgen. Denn Kreativität ist immer eine Verabredung mit dir selbst.

 

Sind wir alle natürlicherweise kreative Menschen?

Ja! Der Zugang zur Kreativität ist vergleichbar trainierbar wie das Gehirn, z.B. mit Gehirnjogging oder lässt sich mit einem gesunden Ernährungs- oder Körperbewusstsein vergleichen: Die Energie folgt der Aufmerksamkeit! Je mehr wir unsere Kreativität im Alltag fördern und dieser Urkraft Aufmerksamkeit schenken, desto besser werden wir darin.

 

Was sind deine besten Tipps, um die eigene Kreativität zu wecken?

- Nimm dir einen Zeichenblock und Bleistift. Setze dich an einen Lieblingsort und versuche etwas,  was du vor dir siehst, zu malen. 

- Tue einmal in der Woche etwas, was du noch nie zuvor getan hast und gib damit deinem Leben neue Reize.

- Wenn du in einem Strassencafé sitzt, beobachte intensiv die Menschen aus, über den du dir eine Geschichte ausdenkst.

- Erfinde eine Melodie, singe sie und nimm sie mit deinem Handy im Sprachmemo auf.

- Schau in die Wolken am Himmel und lasse deiner Fantasie freien Lauf.

- Mache einmal in der Woche etwas ohne konkretes Ziel, "einfach so aus Spass!"

 

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In Planung. Details folgen.

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In Planung. Details folgen.

Viel Spass und viel Freude beim Ausprobieren und Umsetzen!


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